maintrac® eignet sich für die Langzeitüberwachung während der antihormoneller Therapie. Eine Bestimmung der CETC ist dabei alle drei bis sechs Monate zu empfehlen. Bei einer steigenden Zellzahl kann ein Wechsel des Medikaments in Betracht gezogen werden (z. B. Wechsel von Tamoxifen zu Aromataseinhibitoren oder umgekehrt). Bei sinkenden oder gleichbleibenden Zellzahlen kann die Therapie fortgeführt werden.

Entscheidungshilfe am Ende der antihormonellen Therapie bei Brustkrebs

Bisher wird die antihormonelle Behandlung nach 5 Jahren beendet. Seit kurzem wird allerdings eine 10 jährige Fortführung diskutiert, da man der Ansicht ist, dass ein Teil der Patientinnen von einer längeren Therapie profitiert.

Eine engmaschige Untersuchung der Patientinnen, inwieweit die CETC nach Ende der Therapie wieder ansteigen, kann schon frühzeitig auf eine erhöhte Tumoraktivität hindeuten. Bei diesen Patientinnen kann die Wiederaufnahme der Therapie möglicherweise ein Rezidiv verhindern (siehe Abbildung).

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