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Viele Menschen lassen Thrombose zu spät behandeln!

Tue, 27 Sep 2011 10:57:49

Bayreuth – Für immer mehr Menschen in Deutschland ist die Erkrankung an einer Thrombose folgenschwer. Aufgrund des ungesunden Lebensstils, mangelnder Bewegung aber auch genetischer Veranlagung hat sich die Gefäßerkrankung, die in den meisten Fällen die Venen betrifft, in den letzten Jahrzehnten zur Volkskrankheit entwickelt. Besonders problematisch: Viele Menschen haben zwar schon von dem Krankheitsbild gehört, wissen aber zu wenig um die Gefahren und vor allem um deren Symptome. Daher werden in Deutschland viele Thrombosen zu spät diagnostiziert und behandelt.

Bei einer Thrombose handelt es sich um die Verstopfung eines Blutgefäßes. Es bilden sich Gerinnsel, die den Blutstrom blockieren. "Besonders gefährlich ist es, wenn diese Gerinnsel als Pfropfen in Richtung lebenswichtiger Organe wie Lunge, Herz oder Gehirn wandern. Dann können Sekunden über Leben oder Tod entscheiden", warnt der Transfusionsmediziner Dr. med. Ulrich Pachmann, der die Laborpraxis Dr. Pachmann im Transfusionsmedizinischen Zentrum Bayreuth (TZB) leitet. So kann eine Thrombose unter anderem zu einer Lungenembolie führen, die nicht selten tödlich endet. Auch andere schwerwiegende Schädigungen des Organismus können durch die gehinderte Blutzufuhr zu Herz oder Gehirn eintreten.

Entscheidend ist es daher, die Symptome einer Thrombose zu kennen und zu erkennen. Typisch für die Gefäßerkrankung sind Schwellungen, ein Wärme- oder Spannungsgefühl am Fußknöchel, am Unterschenkel oder gar am ganzen Bein. Auch auf gerötete oder gar bläulich verfärbte, gespannte Haut sollte Acht gegeben werden. Zudem können Schmerzen im Fuß, der Wade oder der Kniekehle ein untrügliches Zeichen für eine Thrombose sein.

"Grundsätzlich verlaufen viele Thrombosen, die später folgenschwere Auswirkungen haben, im Anfangsstadium relativ symptomfrei. Daher gilt es, sich beim Auftreten erster Symptome sofort in ärztliche Behandlung zu begeben und sich bestenfalls regelmäßig auf das persönliche Thrombose-Risiko testen zu lassen", empfiehlt der Experte. Letzteres ist mittlerweile per einfacher Blutanalyse und Beantwortung eines kleinen Fragekatalogs möglich. Ein Verfahren, das auf diesem Wege die Ermittlung des persönlichen Thrombose-Risikos eines Menschen ermöglicht, ist thrombotrac®. Mit dem Verfahren kann somit eine Thrombose-Vorsorge realisiert werden. Denn mit dem Wissen um das persönliche Risiko eines Patienten können Ärzte rechtzeitig und weit im Vorfeld Maßnahmen ergreifen, um einer Erkrankung von Blutgefäßen entgegenzuwirken.

Weitere Informationen unter www.laborpachmann.de



Über die Laborpraxis Dr. med. Ulrich Pachmann im Transfusionsmedizinischen Zentrum Bayreuth (TZB)

Unter der Leitung von Dr. med. Ulrich Pachmann entwickelte sich die 1996 gegründete Laborpraxis zu einem bedeutenden transfusionsmedizinischen Forschungszentrum. Als medizinischer Dienstleister arbeitet sie im Auftrag von Patienten sowie Ärzten und Kliniken aller Fachrichtungen. Seine Befunde ermöglichen es, Krankheiten wie Thrombosen und Krebs früher und präziser zu erkennen sowie geeignete Therapiemaßnahmen zu ergreifen.

Seit mehreren Jahren entwickelt sich das Interesse an den Dienstleistungen der Laborpraxis Dr. Pachmann deutlich über Europas Grenzen hinaus. So greifen Kliniken, Ärzte und Labore aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Norwegen, Holland, Italien, den USA und Kanada regelmäßig auf die Expertise der Laborpraxis zurück. Großes Interesse verzeichnet es außerdem aus Vietnam, Russland und den arabischen Ländern.

Internet: www.laborpachmann.de


Über die SIMFO Spezielle Immunologie Forschung + Entwicklung GmbH

Die in Bayreuth ansässige SIMFO Spezielle Immunologie Forschung + Entwicklung GmbH ist eine medizinisch-biologisch ausgerichtete Forschungseinrichtung mit hoher Kompetenz für personalisierte Diagnostik und Therapie auf naturwissenschaftlicher Basis. Besondere Schwerpunkte bilden die Entwicklung innovativer Analyse-Verfahren zur Auswertung der Patientenspezifischen individuellen Thromboserisikobewertung sowie zur Bewertung zytostatischer Medikamente in der Tumortherapie und der onkologischen Erfolgskontrolle. SIMFO verantwortet zudem federführend den internationalen Vertrieb der beiden Verfahren ThromboTRAC® und maintrac®. Ein weiteres Anliegen der Gesellschaft besteht in der Verbreitung und Verbesserung fundierter gesundheitlicher Informationen für die breite Öffentlichkeit.

Internet: www.simfo.de



Presse-Kontakt:

SIMFO Spezielle Immunologie Forschung + Entwicklung GmbH
Kurpromenade 2
D-95448 Bayreuth

Peter Pachmann
Tel.: 040 / 450 63 224
E-Mail: presse@simfo.de


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Tel: 0921/73005210
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